
Materialtechnologie & Forschung –
Vom Bildschirm in die Werkstatt.
Planung und Umsetzung unter einem Dach.
Das 3D-Labor ist die Schaltstelle zwischen Entwurf und Material. Hier entstehen die digitalen Grundlagen für Guss-, Fräs- und Druckprozesse — und hier werden sie direkt in physische Objekte übersetzt. Resin-Drucke werden zu Gusspositiven für Metallschmuck. CNC-gefräste Graphitformen nehmen geschmolzenes Glas auf. Keramische Geometrien entstehen schichtweise aus der Düse. Rhino-Modelle werden zu Stahlwerkzeugen.
Was das Labor von einem reinen Servicebetrieb unterscheidet: Alle digitalen Prozesse sind direkt mit den handwerklichen Werkstätten des Studios vernetzt. Modellierung, Druck und Fräse sind hier keine Endpunkte — sie sind der Anfang eines physischen Prozesses, der im selben Haus weiterläuft.
Forschung

Zwischen Werkstatt und Labor
Diese Forschung entsteht nicht am Schreibtisch, sondern direkt am Ofen — im Wechselspiel aus digitaler Planung und 25 Jahren Erfahrung im Umgang mit Glas. Jedes Experiment fließt zurück in die Produktion: als neue Technik, neues Werkzeug, neue Möglichkeit für das nächste Projekt. Auch im Auftrag für Industriepartner, unter NDA.
Materialtechnologie

Glas verstehen, bis in die letzte Faser
Jedes Material dehnen sich unterschiedlich stark aus — genau diese Spannung macht ihre Kombination technisch anspruchsvoll und gestalterisch interessant. Im Studio wird erprobt, wie 3D-gedrucktes Glas mit klassisch geblasenem verschmilzt, wie Keramikformen aus dem Drucker Strukturen ermöglichen, die von Hand kaum zu erreichen wären, und wie sich Farbapplikationen präzise in eine Form bringen lassen, bevor das Glas sie aufnimmt.
